Was ist Liebe?

Was ist für euch Lie­be? Ursprüng­lich woll­te ich gera­de einen ande­ren Post ver­öf­fent­li­chen aber die­sen ver­schie­be ich aus aktu­el­lem Anlass. Ihr habt es even­tu­ell auch schon mit­be­kom­men: Das mana­ger maga­zin hat ein Inter­view mit Caro Daur ver­öf­fent­licht. Vie­le sehen das Inter­view sehr kri­tisch. Es gibt die Par­tei­en, die sich auf die Sei­te des mana­ger maga­zins schla­gen und die, die sich auf die Sei­te der Blogger/Influencer schla­gen. Falls ihr das Inter­view und den Gegen­wind dazu noch nicht gele­sen habt, kommt ein Link: Dan­dy Diary

Ich möch­te mich auf kei­ne der bei­den Sei­ten schla­gen und ein­fach nur beob­ach­ten was hier pas­siert: War­um bekämp­fen sich Men­schen? War­um gibt es oft nur “nega­ti­ve Nach­rich­ten”? War­um ent­steht Krieg? Wir könn­ten hier ewig wei­ter fra­gen aber ist es euch viel­leicht auch schon auf­ge­fal­len: Wir leben in einer Welt (und das nun schon seit vie­len Gene­ra­tio­nen), in der wir ger­ne den Feind in einer ande­ren Per­son fin­den wol­len. Einer der die Schuld trägt. Ob in Wirt­schaft, Poli­tik, Part­ner­schaft oder in uns selbst. Viel­leicht aber haben wir unser Leid sel­ber erschaf­fen, indem wir nur auf “Die Ande­ren” schau­en und nicht schau­en was in uns selbst so pas­siert. Ob wir Hass, Wut, Neid, Trau­er oder Angst füh­len und mit die­ser Ener­gie etwas bewir­ken. Anstatt uns die­se Emo­tio­nen anzu­se­hen und sie zuzu­las­sen. Die gro­ße Fra­ge ist also: LIEBEN WIR UNS SELBST?

Wie kom­me ich auf die­sen Gedan­ken? In zwei vor­he­ri­gen Posts habe ich euch bereits von der Gefühlsmeditation/Transformationstherapie erzählt, die ich gera­de mit Jurek in Ein­zel­sit­zun­gen mache. Mir wird klar: Ich habe das ganz genau so gemacht: Ande­re ver­ur­teilt und somit mich selbst ver­ur­teilt. Vie­le ande­re The­men hän­gen hier noch dran und die The­men kommt aus der Kind­heit, in der wir ler­nen: Du musst Leis­tung brin­gen, du musst dich anpas­sen, du musst immer lieb und artig sein, du musst nicht trau­rig sein. All dies spei­chert sich in unse­rem Unter­be­wusst­sein als Kind ab (0–6 sind die prä­gends­ten Jah­re). Heu­te lau­fen wir immer noch als “ver­letz­te” oder “wüten­de” Kin­der durch die Welt mit 30, 40 oder 50 Jah­ren und wis­sen es gar nicht. Wis­sen nicht, dass wir die­se Erleb­nis­se ver­drängt haben und uns dann irgend­wann fra­gen: Bin ich über­haupt glück­lich? War­um bin ich eigent­lich trau­rig obwohl ich alles habe?

In den letz­ten Wochen habe ich für mich ein­ge­se­hen: Es liegt genau dar­an: An unver­ar­bei­te­ten Erleb­nis­sen und Prä­gun­gen, die immer noch seit frühs­ter Kind­heit in uns sind und die wir ver­drängt haben.

Das Schö­ne ist, dass man sich die­se Gefüh­le genau­er anschau­en und sie somit in posi­ti­ve Gefüh­le ver­wan­deln kann. Ich möch­te euch hier ein Video von Robert Betz (Dipl. Psy­cho­lo­ge) ver­lin­ken, der genau nach die­sem Ansatz lehrt und selbst die Trans­for­ma­ti­ons­the­ra­pie ent­wi­ckelt hat.

Für mich ist das Gan­ze etwas kom­plex zu erklä­ren aber ich kann nur aus eige­ner Erfah­rung berich­ten, dass es funk­tio­niert. Der Weg ist schmerz­haft aber heilend.…

 

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2 comments

Antworten

Lie­be Ali­na. Das hast du schön geschrie­ben. Ein jeder trägt Schat­ten­sei­ten in sich, zu vie­le wol­len die­se nicht sehen. Aber auch die­se Antei­le gehö­ren zu uns, wol­len akzep­tiert wer­den. Denn wenn wir die­se bei uns nicht akzep­tie­ren, wie kön­nen wir die­se bei ande­ren akzep­tie­ren? Licht und Schat­ten, bei­des gehört zum Leben dazu, das eine kann ohne dem ande­ren nicht sein… die Fra­ge ist nur, wie geh ich damit um und wor­auf lege ich mei­ne Wahrnehmung…
Her­zens­gruß vol­ler Licht, Peggy

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ganz genau 🙂

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