Kurze Zündschnur — Emotionale Reaktionen

Kennt ihr die­ses Gefühl? Eine kur­ze Zünd­schnur zu haben? Viel Stress, Ereig­nis­se die sich über­schla­gen, ein­fach ein ver­rück­tes Jahr?! Die­ses Jahr sind sehr vie­le posi­ti­ve Din­ge pas­siert aber auch sehr vie­le Din­ge, die mich zum Teil aus der Bahn geschmis­sen haben. Ich merk­te in letz­ter Zeit immer häu­fi­ger, dass ich eine kur­ze Zünd­schnur hat­te, vor allem bei den Men­schen, die ich lie­be und die mir sehr nahe ste­hen. Wie das so oft der Fall ist, las­sen wir es nicht an Frem­den aus, son­dern an den Men­schen, die wir lie­ben. Komisch eigent­lich, denn sie wol­len uns ja nur hel­fen. Ande­rer­seits auch ver­ständ­lich, da nur sie uns hun­dert­pro­zen­tig ken­nen. Ger­ne möch­te ich aber kei­nen nega­ti­ven Blog­bei­trag schrei­ben, son­dern einen Blog­bei­trag schrei­ben der wei­ter hilft. Ges­tern lern­te ich auf einem Event eine tol­le Frau ken­nen. Sie beschäf­tigt sich genau wie ich viel mit dem The­ma Yoga/Meditation und hat­te einen tol­len Tipp auf Lager: Immer wenn ihr euch von jeman­den gestresst, ange­grif­fen oder nicht gut behan­delt fühlt könnt ihr fol­gen­des unter­neh­men: Berührt mit eurem Dau­men jeden Fin­ger der jewei­li­gen Hand. Einen nach dem ande­ren und denkt euch bei jedem Fin­ger ein Wort, das euch gut tut. Bei mir wäre es bei­spiels­wei­se das Wort Ruhe. Somit holt ihr euren Geist zurück ins Jetzt, kon­zen­triert euch auf eure Fin­ger, bevor unbe­wusst die kör­per­li­chen Stress­an­zei­chen ein­set­zen und ihr aggres­siv wer­det. Des Wei­te­ren geht es für mich vor allem dar­um mich selbst zu akzep­tie­ren und nicht zu ver­ur­tei­len, auch wenn ich mal “falsch” han­de­le oder sau­er wer­de. Wir sind alle nur Men­schen mit Gefüh­len.

Pho­tos: Mike Klu­in

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