Die Gefühlsmeditation — Negative Gefühle zulassen — Ein ganz persönlicher Post

Nega­ti­ves Gedan­ken­krei­sen, Panik und trau­rig sein, augen­schein­lich ohne Grund. Kennt ihr das? Mir ging es so in den ver­gan­ge­nen Wochen. Lan­ge hat­te ich die­se Anzei­chen nicht, doch plötz­lich tauch­ten sie wie­der auf. Natür­lich hin­ter­fragt sich der Mensch in sol­chen Momen­ten: Was habe ich falsch gemacht? Wor­an liegt das? Es ist doch alles in Ord­nung. Anschei­nend ist aber nicht alles in Ord­nung, denn immer mehr kam ich auf die Idee, dass ich Gescheh­nis­se aus der Ver­gan­gen­heit nicht ver­ar­bei­tet, son­dern ver­drängt habe. Schon seit län­ge­rem betrei­be ich täg­lich Yoga und stil­le Medi­ta­ti­on aber auch das schien nicht mehr rich­tig zu hel­fen. Vor eini­gen Tagen dann lag ich abends im Bett und schau­te mir Medi­ta­ti­ons­vi­de­os an. Unter ande­rem tipp­te ich die Begrif­fe “Medi­ta­ti­on los­las­sen” ein und stieß auf einen Kanal namens “Medi­ta­ti­on und alter­na­ti­ve Psy­cho­lo­gie” Die­ser Kanal dreht sich vor allem um nega­ti­ve Gefüh­le und Gedan­ken und wie ihr die­se los­las­sen und trans­for­mie­ren könnt. Nun kommt die Fra­ge: Was ist denn eigent­lich der Unter­schied zwi­schen Gedan­ken und Gefühlen?

Die Schul­psy­cho­lo­gie spricht oft davon, die Gedan­ken, wenn sie dann kom­men zu ratio­na­li­sie­ren. Sich zu fra­gen: Macht das eigent­lich gera­de Sinn was ich hier den­ke? Jeder von euch, der schon ein­mal in einem Gedan­ken­stru­del oder in Panik war weiß, hier gibt es kein logi­sches Nach­den­ken mehr. Der Kör­per schal­tet auf Alarm­mo­dus, schüt­tet Adre­na­lin aus und dreht am Rad. Es ist also viel inter­es­san­ter sich die Gefüh­le dahin­ter anzu­se­hen. In unse­rer Gesell­schaft ler­nen wir schon in der frü­hen Kind­heit Gefüh­le zu unter­drü­cken oder nicht rich­tig wahr­zu­neh­men. “Sei nicht trau­rig” oder “Jetzt reg dich doch nicht so auf”, wie noch tau­sen­de wei­te­re Bei­spiel­sät­ze hat jeder von uns bereits gehört. Aber ist das so rich­tig? Ich den­ke dass es das nicht ist. Denn wir rei­ßen uns zusam­men. Auch wenn spä­ter in unse­rem Leben Din­ge wie Tod oder Krank­heit pas­sie­ren: “Das wird schon wie­der” Die­sen Satz kann man sich tau­send mal sagen, doch wenn man den Satz nicht fühlt kann man ihn noch so oft hören oder sagen, das Unter­be­wusst­sein wird sich immer wie­der, auch noch nach Jah­ren mel­den. In Form von Trau­rig­keit, Wut, Angst etc.

Jurek, 28, der die­sen You­Tube Kanal gegrün­det hat, zeigt mir einen neu­en Ansatz auf: Gefüh­le, auch wenn sie unan­ge­nehm sind zuzu­las­sen. Ich fühl mich depres­siv, dann ist das jetzt halt so. Ich füh­le mich wütend, ok. Kein Pro­blem. Das Gan­ze kann man lernen.

Das Video über die Gefühls­me­di­ta­ti­on hör­te sich span­nend und vor allem nach einer für mich logi­schen Lösung an. Die Gefühls­me­di­ta­ti­on soll­te man am bes­ten ange­lei­tet ler­nen und so ver­ab­re­de­te ich einen Tele­fon­ter­min mit Jurek um eine ers­te Medi­ta­ti­on mit anschlie­ßen­dem Gespräch durch­zu­füh­ren. Das Gespräch lief fol­gen­der­ma­ßen ab: Jurek frag­te mich nach einem nega­ti­ven Erlebnis/Situation, wel­ches in den letz­ten Jah­ren pas­siert ist. Ich erzähl­te davon und muss­te auch gleich wei­nen und er war ein­fach nur still und sag­te fühl die­se Trau­er jetzt ein­fach mal und lass es zu. Nach eini­gen Minu­ten sag­te er mir, dass ich tief ein und aus­at­men soll­te. So ging es wei­ter. Dann sag­te er mir, dass ich mir die Situa­ti­on bild­lich vor­stel­len soll und dann ver­än­der­te sich mein Wei­nen. Spä­ter zum Ende des Gesprächs erklär­te er mir, dass das ers­te Wei­nen nur ober­fläch­lich war. Was heißt das genau? Das Unter­be­wusst­sein lässt nur ein kur­zes Wei­nen zu und das Bewusst­sein sagt sich sofort wie­der reiß dich zusam­men. Sobald wir uns das Bild/die Situa­ti­on vor­stel­len gehen wir an den Kern des Pro­blems und kön­nen so ver­ar­bei­ten und los­las­sen. Nach dem Gespräch hat­te ich das Gefüh­le, dass eine rie­si­ge Last von mei­nen Schul­tern fällt.

Noch ca. zwei Mona­te wer­de ich mit Jurek arbei­ten. Ich kann es wirk­lich nur jedem von euch emp­feh­len. Es ist faszinierend.

 

The Emotion Meditation — Feel your negative feelings. A very personal post

Nega­ti­ve thoughts, panic and being sad without having a cer­tain rea­son?! Do you reco­gni­ze this? This is how I felt the last weeks. I did not feel like this in a long time but in stress situa­ti­ons all the­se sad­ness fee­lings come back again and you ask yours­elf: “What is going on? Not­hing is wrong. I should be hap­py” But actual­ly the­re is some­thing wrong and this is rela­ted to situa­ti­ons and fee­lings in the past.

I have been prac­ticing medi­ta­ti­on and yoga for some time now but even dai­ly prac­tice did not seem to help any lon­ger. A few days ago I star­ted to search for medi­ta­ti­on vide­os on You­Tube and I found a chan­nel, that ama­zed me. It is cal­led “Medi­ta­ti­on und alter­na­ti­ve Psy­cho­lo­gie” This chan­nel is all about fee­ling nega­ti­ve fee­lings, accept­ing them and final­ly trans­for­ming them. Now the ques­ti­on comes: “What is the dif­fe­rence bet­ween thought and feelings?”

Psy­cho­lo­gists lots of times talk about to think posi­ti­ve thoughts when bad thoughts ari­se. That is not how it works. At least not for me. When nega­ti­ve thought ari­se but you still feel like shit you are just adding ano­t­her “posi­ti­ve” lay­er above the fee­ling but the fee­ling will always come back, sin­ce it is stron­ger than thought. So it is much more inte­res­ting to look and get into the fee­ling, which lin­gers behind a thought. Why I am I sad? Do I feel it in my sto­mach, in my head? And the most important: Just let it be the­re. Why? Becau­se it belongs to you just like posi­ti­ve fee­lings and if you push it away it will just get stron­ger in time.

This is what Jurek from “Medi­ta­ti­on und alter­na­ti­ve Psy­cho­lo­gie” works out with his cli­ents. He looks to the nega­ti­ve fee­lings, digs into it and trans­forms it. Last week I had my first ses­si­on with him and I am fasci­nated. I real­ly felt that a hea­vy bur­den would have been taken from my shoul­ders and I think it is important to talk about this topic and sha­re it, sin­ce ever­y­bo­dy has it is chal­len­ges and that it is ok to have the­se chal­len­ges. I am going to work with Jurek for the next mon­ths and I am super exci­ted to take you guys on this jour­ney with me.

 

De emotie meditatie — voel je negatieve gevoelens — Een erg persoonlijke post

Nega­tie­ve gedach­ten, paniek en som­ber­heid zon­der eni­ge aan­lei­ding. Klinkt dit bekend in de oren? De laats­te weken heb ik hier regel­ma­tig een con­fron­ta­tie mee. Ik heb dit gevo­el erg lang niet erva­ren en ine­ens merk­te ik het weer op. 

Natu­ur­li­jk ga je eerst bij jez­elf te rade en ver­vol­gens bij de mensen in je direc­te omge­ving, waar komt dit gevo­el van­da­an, wat heb ik ver­ke­erd geda­an en hoe kan ik hier­mee leren omgaan?

Na een kor­te zelf­re­flec­tie en een aan­tal zeer diep­ga­an­de gesprek­ken met ver­schil­len­de mensen in mijn omge­ving werd ik erop geat­ten­de­erd dat ik zeker niet moet ver­ge­ten dat onver­werk­te gebe­ur­te­nis­sen en pijn­li­jke her­in­ne­rin­gen uit het ver­le­den ook nog gevol­gen kun­nen heb­ben in je hui­di­ge toe­komst. Het is dus nooit bevor­der­li­jk voor je inwen­di­ge mens om weg te lopen van bepaal­de angs­ten of onze­ker­he­den die je ervaart en ze weg­stopt in een ‘ver­ge­ethoek’. Het begin pro­ces is niet mak­ke­li­jk en erg con­fron­ter­end voor de per­so­on in kwestie, maar tij­dens het ver­wer­ken van je gevo­elens en gedach­te merk je dat er een balans ont­staat tus­sen lich­aam en geest.

Zelf doe ik al eni­ge tijd aan yoga en stil­te medi­ta­tie ook voor de balans. Dit hielp mij eigen­li­jk zeer goed, maar toch kon ik de afgelo­pen weken mer­ken dat als ik s’avonds in bed meditatievideo’s aan het kijken was het mij niet meer de rust bood waar ik naar opzo­ek was.

Ik kre­eg de tip ‘medi­ta­tie los­la­ten’ dit is een kanaal over medi­ta­tie en alter­na­tie­ve psychologie.

Dit kanaal richt zich op mensen die nega­tie­ve gevo­elens en gedach­te om wil­len zet­ten naar posi­tie­ve en geeft je tips hoe dit te kun­nen toepas­sen op je eigen situatie.

Maar wat is nu eigen­li­jk het ver­schil tus­sen gevo­elens en gedachten?

Psy­cho­lo­gen spre­ken vaak over ‘gedach­ten’ en het ratio­na­li­se­ren van gedach­tes of mak­ke­li­jker gezegd, zijn de gedach­tes in mijn hoofd wel echt en heb­ben ze een betekenis?

Ik denk dat iedere­en zich wel kan her­ken­nen in een situa­tie waa­rin je angst of paniek ervaart en waar­bij logisch naden­ken min­der mak­ke­li­jk zal gaan. Het lich­aam schiet in de alarm­mo­dus en maakt een over­schot aan adre­na­li­ne aan waar­door het rationeel beki­jken van de situa­tie tij­de­li­jk erg belem­merd kan worden.

Veel inter­es­san­ter is het om te kijken wat er ach­ter deze gevo­elens schuil gaat. Als mens leren we al tij­dens onze kin­der­ti­jd om bepaal­de gevo­elens weg te druk­ken of als niet echt te erva­ren, voor­beel­den hier­van zijn onder ande­re: ‘wees niet ver­drie­tig’ of ‘stel je eens niet zo aan’. Zo zijn er uitera­ard nog wel meer­de­re voor­beel­den op te noemen maar zijn ze ook echt waar? Ik denk van niet. In het ver­de­re leven als onder­wer­pen zoals ziek­te en de dood ter spra­ke komen zegt men al gauw ‘het is beter’ maar als je dit gevo­el zelf niet ervaart is het las­tig te begri­jpen en wil je het eigen­li­jk niet horen of zelf uitspreken.

Het onder­be­wust­zi­jn bli­jft alti­jd aan­we­zig en kan zelfs na jaren van onder­druk­king ine­ens weer om de hoek komen kijken in de vorm van angst, woede en verdriet.

Jurek de oprich­ter van dit You­tube­ka­naal is 28 en geeft aan mij de tip om ona­an­gena­me gevo­elens toch ook toe te laten bij­vo­or­beeld als je zegt ‘ik ben depres­sief’ dan creëer je dat dit voor jez­elf de waar­heid is en het ook zo gaat erva­ren, maar als je zegt ‘ik ben geluk­kig’ dan geld dit­zelf­de ook.

De video over gevo­els­me­di­ta­tie is erg leer­zaam en geeft voor bij­na al mijn situa­ties wel een goede oplos­sing weer. De gevo­els­me­di­ta­tie kan je het bes­te bege­leid aan­ge­leerd wor­den en er vind na afloop ook nog een per­so­on­lijk gesp­rek plaats om inhou­de­li­jk wat die­per in te gaan op de gevo­elens en gedach­te voor, tij­dens en na de meditatie.

Ik zal nog zeker twee maan­den blij­ven wer­ken met Jurek en kan zijn ser­vice en bege­lei­ding aan iedere­en aan­be­ve­len. Het is wer­ke­li­jk waar fascinerend!

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