Arbeiten mit dem Partner? So funktioniert’s

Arbei­ten mit dem Part­ner? So funktioniert’s. Sehr oft hören wir fol­gen­des: “Also mit mei­nem Freund/Mann könn­te ich nie­mals zusam­men arbei­ten!” Wir haben uns gefragt war­um das eigent­lich so ist, denn schließ­lich ver­bringt man mit sei­nem Part­ner ja auch den größ­ten Teil sei­ner Frei­zeit. Seit knapp vier Jah­ren arbei­ten Mike und nun zusam­men an unse­rem Laden und unse­rem Blog und es funk­tio­niert. Natür­lich gibt es auch bei uns mal hit­zi­ge Dis­kus­sio­nen aber grund­sätz­lich sind wir uns einig. Heu­te möch­ten wir euch eini­ge unse­rer Grund­re­geln zum The­ma: “Arbei­ten mit dem Part­ner” auf­lis­ten:

Regel Nummer 1

Verliere niemals den Respekt

Auch wenn ihr euch in eini­gen Punk­ten nicht einig seid, schreit euch nie­mals an und wer­det in euren Busi­ness Mee­tings nicht unsach­lich. In eurer Arbeits­be­zie­hung seid ihr Arbeits­part­ner und bas­ta. Euren Arbeits­kol­le­gen oder Vor­ge­setz­ten wür­det ihr schließ­lich auch nicht unsach­lich angrei­fen.

Regel Nummer 2

Sei offen für Feedback

Ich muss zuge­gen, dass mir gera­de die­ser Punkt ab und an schwer fällt, vor allem wenn ich für eine Sache oder ein Pro­jekt sehr hart gear­bei­tet habe. Ihr soll­tet immer von fol­gen­dem aus­ge­hen: Euer Part­ner meint es nicht böse, wenn er euch kri­ti­siert und möch­te euch hel­fen bes­ser zu wer­den in dem was ihr macht. Wich­tig aber auch für die Per­son, die Feed­back gibt: Der Ton macht die Musik. Auch hier soll­tet ihr ver­su­chen die per­sön­li­che Ebe­ne aus dem Spiel zu las­sen.

Regel Nummer 3

Offene Kommunikation

Aus Erfah­rung ist eine offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on sehr wich­tig. Ange­bo­te, vor allem sobald es um Prei­se geht, soll­ten immer mit eurem Part­ner abge­spro­chen wer­den. Nie­mand fin­det es schön, am bes­ten noch vom Kun­den, vor voll­ende­te Tat­sa­chen gestellt zu wer­den.

Regel Nummer 4

Nein heißt nein und ja heißt ja

Mike und ich haben eine Tech­nik ent­wi­ckelt mit der wir bei­de gut leben kön­nen. Kau­fen wir bei­spiels­wei­se neue Ware für den Laden, neh­men wir die Tei­le nur mit wenn wir bei­de ein deut­li­ches JA im Kopf haben. Genau so sieht es auch bei Ange­bo­ten aus, die wir über den Blog bekom­men. Den­ken wir bei­de, dass die Koope­ra­ti­on gut zu uns und zum Image des Blogs passt, sagen wir ja. Wenn auch nur einer von uns zwei­felt, leh­nen wir das Ange­bot ab.

Regel Nummer 5

Es ist nur ein Job

Denkt immer dran: Eure Bezie­hung ist wich­ti­ger. Nichts ist trau­ri­ger, als wenn man sich wegen des Unternehmen’s strei­tet oder gar trennt. Es ist nur ein Job.

Regel Nummer 6

Auch mal über etwas anderes reden/Abstand gewinnen

Klar, wenn ihr zusam­men arbei­tet redet ihr bei­nah 90 % eurer Zeit über das Busi­ness. Wich­tig ist aber auch mal ein wenig über etwas ande­res zu reden. Mike und ich legen ger­ne mal einen Well­ness Tag ein oder fah­ren ans Meer.

Regel Nummer 7

Degradiere den anderen nicht, weil du seine Schwächen kennst

Auch wenn ihr ein Lie­bes­paar seid, es gibt kei­nen Grund euren gegen­über in Dis­kus­sio­nen klein­zu­ma­chen oder zu degra­die­ren. Auch hier bit­te unbe­dingt die per­sön­li­che Ebe­ne aus­klam­mern.

 

Wir hof­fen, dass euch unse­re Grund­re­geln zur Zusam­men­ar­beit ein wenig inspi­riert haben 🙂

Auch interessant

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Required fields are marked *